Die anhaltenden Rennerfolge für KTM bei der Enduro-Weltmeisterschaft mögen zwar einfach aussehen, wie bei allen Sportarten ist hier jedoch echter Teamgeist gefragt, um die KTM-Fahrer auf's Podest zu bringen.
Moderne Geländesport-Motorräder stecken eine Menge weg und bieten bei gewissenhafter Pflege und Wartung unter normalen Einsatzbedingungen auch eine mehr als zufriedenstellende Funktion und Zuverlässigkeit. Die Belastungen, die speziell beim Endurofahren anfallen, können jedoch erheblich variieren. Deshalb ist ein gewisses Maß an Vorbereitung besonders sinnvoll. Je extremer die Einsatzbedingungen, desto angeratener ist es, die Technik in bestimmten Bereichen vorbereitend zu optimieren oder anzupassen.
Die nachfolgenden Tipps aus jahrelanger Enduro-Praxis sollen KTM-EXC-Fahrern helfen, schwierige Enduro-Bedingungen zu überstehen und sich besser gegen mögliche Probleme zu wappnen. Vorbeugen ist besser als reparieren. Dazu tragen unsere Tipps gleichzeitig zu optimaler Performance der Technik und damit unbekümmertem Fahrspaß bei und helfen so auch, sportliche Erfolge beim Erdferkeln einzuheimsen.
UND DAZU:
Praxis-Tipps für alle Streckentypen und Bedingungen:
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1. Nässe und Schlamm: Mehr...
2. besonders niedrigen Temperaturen oder bei Schnee: Mehr...
3. nassem Sand: Mehr...
4. trockenem Sand: Mehr...
5. hoher Temperatur und langsamer Fahrt: Mehr...
Wer bei Enduro-Wettbewerben startet oder eher extreme Bedingungen unter die Stollenreifen nimmt, sollte seine Maschine entsprechend sorgfältig präparieren. Wir geben nützliche Tipps zur praxis-gerechten Vorbereitung von KTM-Enduros speziell für das Fahren bei...
know-how
für die harte tour
Es ist fünf Uhr in der Früh, als am 13. März 1953 mehrere Arbeiter drei Motorräder aus einer Werkshalle im ober-österreichischen Mattighofen schieben und auf einen LKW verladen. Das Ziel ist die Wiener Frühjahrsmesse. Zum ersten Mal werden dort Motorräder mit dem „KTM“-Zeichen auf dem Tank zu sehen sein.
Die Ursprünge von KTM gehen ins Jahr 1934 zurück, als Firmengründer Hans Trunkenpolz in Mattighofen eine Schlosserwerkstatt eröffnete und schon bald eine Ver-tretung für DKW-Motorräder übernahm. In den Nachkriegs-jahren wurden hauptsächlich LKW repariert, die zum Wiederaufbau dringend benötigt wurden. Trunkenpolz machte aus der Not eine Tugend und fertigte die fehlenden Ersatz-teile im eigenen Betrieb selbst an. Anfang der 50er Jahre war die industrielle Fertigung von Ersatzteilen die Haupteinnahmequelle, das Reparaturgeschäft ging zurück. Ein neues zweites Standbein für die fehlenden Reparatur-aufträge musste deshalb her.
Die Wenigsten konnten sich in dieser Zeit ein Auto leisten, deshalb beschloss Trunkenpolz, ein preiswertes Leicht-motorrad mit 98 cm³ zu konstruieren, für das grosse Stückzahlen zu erwarten waren. Aus einer Handvoll Herstel-ler bestand damals die österreichische Motorradindustrie, die meisten bauten aber keine eigenen Motoren, sondern setzten auf die Produkte des Marktführers Rotax aus Gunskirchen in Oberösterreich, bis Kriegsende ein Zweigwerk von Fichtel & Sachs.
Die ersten KTM-Motorräder in den Fünfziger Jahren waren wundervolle Maschinen, bei denen uns auch heute noch zu Recht warm ums Herz wird.
Leo Keller wirft einen historisch interessierten Blick in den Rückspiegel.
Herzensbrecher
Bereits im Serientrimm pfeilschnell, lässt sich die RC8 R mit orgi-nalen KTM-Kitteilen bis zum siegfähigen Rennmotorrad aufrüsten.
Schnell, schneller,
am schnellsten
Volker Schinkmann gewinnt nicht einfach so. Er lacht dem Schicksal ins Gesicht, wenn er seine RC8 als Erster über die Ziellinie peitscht. Racing rules. Trotz lebensbedrohlichem Nierenleiden.
Motorrad fahren wie aus der Pistole geschossen, nichts ist einfacher als das. Der Barmherzige ritt die
KTM 990 Supermoto R.
Die brandneue KTM 990 Adventure R sicher von den Maharadschas zur Mündung des Ganges bringen. Diese Herausforderung meisterte Autor Thomas Lang auf seiner abenteuerlichen Fahrt durch Indien und Bangladesch bis nach Nepal.
Lernen, Angasen, Ausquetschen. Die zwei Teens in Diensten von Red Bull KTM, Marc Marquez und Cameron Beaubier, bewähren sich in der 125er Straßen-Weltmeisterschaft 2009. Zwischenbilanz nach den ersten sieben Grand-Prix-Rennen.
DIRT TRACK
Dirt-Track in Amerika findet auf hartgewalzten Natur-Ovalen statt, die unterschiedlich lang sein können: eine Viertelmeile (400 Meter), eine halbe Meile (800 Meter) oder eine ganze Meile (1,6 km). Jede Strecke fällt anders aus, auch verändert sich deren Zustand von Runde zu Runde. „Groove“ heisst die nach einigen Runden freigefahrene Ideallinie, die am meisten Traktion und damit schnelle Rundenzeiten verspricht. Neben Oval-Pisten gibt es noch die TT-Events: das sind flache Naturpisten mit mehreren Links- und mindestens einer Rechtskurve auf engstem Raum sowie meist einem Sprunghügel. TT steht dabei als Kürzel für Tourist Trophy.
In der Top-Klasse werden etwa 100 PS starke Zweizylinder-Dirt-Tracker auf Mile- und Halfmile-Ovale losgelassen. Eine Stufe darunter rangieren 50 bis 60 PS starke Einzylinder-Bikes (durch die Bank modifizierte Viertakt-Moto-crosser); diese starten meist auf Viertel- und manchmal auf Halfmile-Oval-Pisten, dazu auf den TT-Strecken.
Dirt-Track-Racing ist ein typisch amerikanisches Spektakel. Bunt, schnell, laut und spektakulär. Die Bikes der Top-Liga haben V2-Motoren, breite Lenker und grosse Startnummerntafeln. Auf Oval-Kursen geht’s immer links herum. Die Fahrbahn besteht aus Erde oder Lehm; mit Walzen komprimiert wird ein griffiger Belag daraus, der erstaunlichen Kurvenspeed zulässt. Die Strecken sind unterschiedlich lang (siehe Info- Kasten). In der AMA Pro Racing Series kämpfen professionelle Teams und Fahrer landesweit um die Grand National Championship, kurz GNC.
Die Action ist beinhart und absolut atemberaubend. Gefahren wird volles Rohr in dichten Pulks, das Messer zwischen den Zähnen. Windschatten-Gefechte auf den Geraden gehören ebenso dazu wie wilde Drifts in den Kurven, Rad an Rad und Lenker an Lenker.
Der Amerikaner Dave Waters sorgt mit seiner privat ein-gesetzten Dirt-Track-KTM dafür, dass in dieser spektakulären Disziplin auch ein V2-Bike aus Mattighofen mitmischt.
Dilip Rogger, Rennfahrer, Fotomodell und Schauspieler aus Indien, ging in Oschersleben auf einer KTM RC8 an den Start.
der schnellste inder
auf 2 rädern
Auf der Visitenkarte von Hugo Arriazu steht „Professional freestyle Quad Extreme rider“. Was der spanische KTM-Pilot an Kunststücken zu zeigen vermag, ist ebenso atemberaubend wie sensationell.
Man könnte annehmen, dass zwischen Factory-Bikes und Serienmaschinen ein Unterschied besteht wie Tag und Nacht. Schliesslich geht es in der Weltmeisterschaft hart auf hart; und nur die allerbesten Maschinen glänzen mit einer Performance, die reicht, um sich einen Platz auf dem Podest zu sichern – oder?
Sie werden sich wundern: Johnny Auberts Werks-KTM 450 EXC mutet auch unter der Lupe nicht wie ein exotisches, von Hand gefertigtes Spezialteil an. Das Bike, das sich jeweils an beiden Tagen der ersten fünf Läufe der Enduro-WM 2009 an der Spitze der E2-Klasse befand, ist tatsächlich viel mehr eine Standard- als eine Spezialversion. Die Maschine besteht hauptsächlich aus Produktionsteilen, die so kombiniert und arrangiert sind, um Aubert genau das zu geben, was er braucht.
Die KTM 450 EXC, mit der Johnny Aubert in der Enduro-Weltmeisterschaft 2009 in der E2-Viertakt-Klasse domi-niert, ist das mit Abstand erfolgreichste Bike. Doch was genau ist so besonders an dieser Werksmaschine? Und wie unterscheidet sie sich von einem Serien-Exemplar?
Enduro-Rennen gewinnen kann KTM am besten. Um der Beste zu sein, muss man bekanntlich auch besser vorbereitet sein als alle anderen. Die Fahrer sind fit, motiviert und ready für alles, was das Rennen fordern mag – gewinnen jedoch ist ohne perfektes Teamwork nicht möglich. Damit KTM sich bei der Enduro-WM behaupten kann, arbeitet eine ganze Armee Mitarbeiter hinter den Kulissen. Mechaniker, Fahrwerks-techniker und mehrere Zeitnehmer sind bei jedem Welt-meisterschaftslauf mit dabei. Und sogar ein Koch.
Für das KTM Enduro Factory Team ist ein Enduro-WM-Wochenende mit viel mehr verbunden, als nur dem zwei-tägigen Rennen. Zunächst einmal sind zahlreiche Vorbe-reitungen an den Motorrädern und Trucks erforderlich, bevor das Farioli-Team seinen Standort im italienischen Bergamo überhaupt verlassen kann. Entscheidend für den Erfolg der Fahrer sind jedoch die Arbeiten vor Ort.
Die KTM-Erfolge bei der Enduro-Weltmeisterschaft mögen einfach aussehen, wie bei allen Sportarten ist jedoch Teamgeist gefragt, um die orangen Fahrer auf das Podest zu bringen. Jonty Edmunds, mit Kamera und Notizblock bewaffnet, schaute hinter die Kulissen.
Bitte reinklettern und ordentlich festgurten: KTM lud ein zur atemberaubenden Mitfahrt im X-BOW auf der Highspeed-Bahn des Salzburgrings!
Stefan Nebel und Didier Van Keymeulen geben mit den KTM RC8 R-Rennern in der Superbike-IDM 2009 heftig Gas. Rückblick auf die erste Saisonhälfte.
Bei KTM arbeiten die für PowerParts und PowerWear zuständigen Abteilungen unermüdlich daran, immer wieder neue, bessere und witzigere Teile für das orangene Ross und seinen mitunter „verrückten“ Fahrer anzubieten. Meist geht es dabei um optimierte Form und Funktion, oft auch um Stil oder Coolness. Wir beim Brennraum sind jedenfalls immer wieder begeistert und haben deshalb einfach einmal 10 Artikel ausgewählt, die wir für besonders bemerkenswert oder gelungen halten. Unsere Favoriten sind...
pimp your bike contest 2009
Erst zeigten KTM-Kunden ihre gepimpten Bikes, dann wählte die Jury die glücklichen Gewinner aus.
Die Bilanz einer Aktion mit überwältigendem Zuspruch.
Erst sahnte Manuel Cervantes beim Indoor-Enduro-Weltcup den Titel ab, dann durfte er sich noch eine überraschende Sondergratifikation abholen.
KTM-Werksfahrer Ivan Cervantes gewann im Frühjahr in Madrid die neu geschaffene Enduro-Indoor-Weltmeisterschaft nach drei beinharten Finalläufen vor Taddy Blazusiak (ebenfalls KTM), Fabio Mossini und Mika Ahola. Als besonderes Belohnungs-Bonbon erhielt „El Torrito“ dann vom spanischen Importeur eine KTM Supermoto T geschenkt. Das Bike, mit tourenfreundlichen Packtaschen bestückt, wurde von PR-Dame Deborah Nicolescu überreicht, der überraschte Cervantes war völlig aus dem Häuschen.
besondere belohnung