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Schnell, schneller,
am schnellsten
 

Bereits im Serientrimm pfeilschnell, lässt sich die RC8 R mit orgi-nalen KTM-Kitteilen bis zum siegfähigen Rennmotorrad aufrüsten.

Was im normalen Leben gilt, trifft natürlich auch bei Serienmotorrädern zu, selbst wenn es sich um ein Superbike mit spektakulären Kennziffern handelt:
Es geht immer noch besser!
 
Im Falle der RC8R, unumstritten das schnellste Serienmotorrad aller Zeit aus Österreich, machten die Entwickler ernst und entwarfen parallel zum Serienstart drei spezielle Motorkits. Je nach Einsatzzweck kann das Potenzial des 1195 Kubik großen Zweizylinders damit Schritt für Schritt
weiter freigelegt werden.
Schritt 1 – der Club Race-Kit
Wer regelmäßig zu Rennstrecken pilgert, sei es als Teilnehmer bei Trainings oder als Amateur-Rennfahrer, der weiss, selbst im Hobby-Bereich wird heutzutage verdammt scharf geschossen. Selbst sehr beherzte Gasgeber tun sich schwer, die Zeitentabellen mit komplett serienmäßigen Bikes anzuführen. Die naheliegende Lösung für RC8 R-Akteure ist der Club Race-Kit, der mit sehr überschaubarem Aufwand zehn weitere PS Spitzenleistung sowie wertvoll zu nutzendes Drehmoment freisetzt. Neben der speziell mit Partner Akrapovic entwickelten Evo4-Komplett-Auspuffanlage, mitsamt passendem Einspritz-Mapping, muss lediglich eine geänderte Zylinderkopfdichtung eingebaut werden. Aus einer Standard-RC8 R entsteht somit ein sehr ernstzunehmender Clubrace-Twin mit 180 PS – ohne die Innereien des Motors zu berühren. Voila!
Schritt 2 – der Superstock-Kit
Darf es ein bisschen mehr sein? Für den Einsatz bei beliebten Rennformaten nach Superstock-Reglement steht ebenfalls ein speziell entwickelter Upgrade-Kit zur Verfügung. Superstock-Regeln sind streng, nur wenige Teile dürfen im Sinne der Kostenreduzierung ausge-tauscht oder optimiert werden. Die Zauberformel in dieser Liga lautet deshalb „Feintuning“. Zusätzlich zu geänderten Teilen wie einem neuen Kabelbaum, einem Keihin-Steuergerät, Rennzündkerzen von NGK, geän-derten Kupplungsfedern und einem speziellen Luftfilter, kommen optimierte Serienteile zum Einsatz. Konkret bedeutet dies, dass Kolben und Zylinder mit minimalsten Toleranzen, die noch innerhalb der Homologationsdaten liegen, zum Einsatz kommen. Wer sich mit dieser Arbeitsgrundlage die Mühe macht, den Motor akribisch aufzubauen, einzustellen (Steuerzeiten, Ventilspiel) und zu warten, der darf sich über ein problemloses und konkurrenzfähiges Rennmotorrad freuen.
Schritt 3 – das Superbike!
Nun wird es ernst. Doch vorab sei angemerkt, dass der hier beschriebene Kit nicht automatisch auch allen sogenannten Superbike-Reglements entspricht. Diese fallen in den wichtig-sten Serien (England, Deutschland, Italien oder USA) jeweils zu unterschiedlich aus und weichen wiederum nochmals vom Reg-elwerk der Superbike-WM ab. Sinn und Zweck des RC8 R Superbike-Kits ist es deshalb, alle heute verfügbaren Tuning-Möglichkeiten anzubieten. Schließlich gibt es auch eine Vielzahl Sportfahrer, die einfach Technik und Leistung lieben und die sich außerhalb von Meisterschaften an ihrem Material ergötz-
en wollen. Basierend auf dem Superstock-Kit lassen sich mit den Superbike-Tuningteilen also auf Wunsch weitere effek-
tive Performance-Schmankerl addieren: Geänderte Ein-
und Auslass-Nockenwellen, ein Getriebe-Kit, eine Anti-
Hopping-Kupplung, ein spezieller Kabelbaum mit
Data Recording-Option, modifizierte Ventilfedern und Ansaugtrichter. Damit sollten dann endgültig alle Dis-
kussionen zum Thema „Leistung“
erledigt sein...
Und keine Sorge – wer sich noch weiter austoben möchte, beim Aufbau seiner ultimativen RC8 oder RC8 R, der offizielle Power Parts-Katalog bietet noch mehr Auswahl auf noch mehr Seiten. In der nächsten Brennraum-Edition werden wir die wichtigsten Fahrerwerks-Tuningteile beleuchten.
 
Hier gibt es die RC8 R Power Parts im Überblick.